Ausbildung

Die Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten setzt ein Hochschulstudium in Psychologie, die zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten ein Hochschulstudium im Fach Psychologie oder Pädagogik voraus.

Sie erfolgt entweder in Vollzeit über mindestens 3 Jahre oder berufsbegleitend über mindestens 5 Jahre und umfasst mindestens 4200 Stunden.

Die Ausbildung an der HAIP erfüllt die gesetzlichen Mindestanforderungen, wird jedoch inhaltlich dem Selbstverständnis des Instituts angepasst.

Für die Wahl des richtigen Ausbildungsganges ist - wie in einer Psychotherapie - die Frage der Passung von zentraler Bedeutung:

  • Welches Psychotherapieverfahren passt zu mir, meinem Menschenbild und meinem Gesundheits- und Krankheitsverständnis?
  • Welches Institut passt von der Atmosphäre, seinem Angebot, seinen Dozenten zu mir?
  • Ist es besser mit meiner Lebensführung zu vereinbaren, die Ausbildung in Vollzeit über 3 Jahre oder eher berufsbegleitend über 5 Jahre zu absolvieren?

Der Ausbildung vorgeschaltet ist daher eine einführende, kostenlose Informationsveranstaltung und ein Bewerbungsgespräch. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, sich mit dem Ausbildungskonzept der HAiP und der von uns gepflegten erlebnis- und erfahrungsorientierten Didaktik des Lehrens und Lernens vertraut zu machen. Auch möchten wir Ihnen und uns helfen, festzustellen ob die Ausbildung in Ihre persönliche Entwicklung passt und im Zusammenhang mit der Berufserfahrung und Perspektive als günstig prognostiziert werden kann. Die große zeitliche Beanspruchung der Ausbildung bedarf einer guten Entscheidung, um das Ausbildungsziel zu erreichen.

Die Ausbildung findet in Wochenendblöcken statt, die in der Regel von Freitag bis Samstag gehen. Hinzu kommt 1x pro Semester 1 Blockseminar (z.B. Selbsterfahrung) von mehreren Tagen.

Prinzipien der HAiP

  • Überschaubares Institut mit individueller Betreuung
  • Feste kleine Ausbildungsgruppen
  • Einzelselbsterfahrung auch im Vertiefungsverfahren Verhaltenstherapie. Jeder, der Psychotherapie anwendet, sollte selber einmal diese Situation erfahren haben.
  • Erfahrungs- und anwendungsorientierte Ausbildung von Anfang an
  • enge Ausrichtung am aktuellen Forschungsstand
  • Interessenvertretung der AusbildungsteilnehmerInnen (PiA-Sprecher)
  • Unterstützung und Begleitung in der Zeit der praktischen Tätigkeit in der Klinik
  • Transparente Kostenstruktur
  • Die Möglichkeit, in der freien Spitze Teile der Weiterbildung in systemischer Therapie und bei der PP-Ausbildung in Gesprächspsychotherapie zu erwerben.